– keine Sorge, ich rede hier nicht von finanziellen Dingen!
Eine kürzlich beantwortete Frage machte mich nachdenklich – deshalb möchte ich das auch an euch weiterreichen.
Es ging da um die Mutter einer 17jährigen, die das Sorgerecht für ihre Tochter abgeben wollte.
Für mich ein unvorstellbarer Gedanke.
Ich bin selbst (aleinerziehende) Mutter einer 17jährigen Tochter – für mich das beste Kind der Welt. Unser Verhältnis ist wunderbar (was nicht heisst, dass nicht auch mal Türen knallen oder mal ein Tag geschmollt wird – aber das halte ich für völlig normal)
Sie ist recht gut in der Schule, trinkt so gut wie keinen Alkohol, hat erst vor ungefähr nem halben Jahr Discotheken für sich entdeckt, hat noch keinen Freund (nein – sie ist weder Streberin, noch hässliches Entlein) – nur ein ganz “normales” Mädchen halt. Zwar gerne mal ein Faultier wenn es darum geht, ihr Zimmer aufzuräumen oder den Müll wegzubringen ; ) – aber immer an meiner Seite, wenn sie merkt, dass es mir vielleicht mal nicht gut geht – egal ob seelisch oder körperlich.
Und nun fragte ich mich halt: Ist es – und zu welchem Teil ist das mein “Verdienst” – wieviel Erziehung und/oder “vorleben” steckt da drin und wieviel ‘angeborener’ Charakter?
Wie kommen all diese “Bin ich schwanger- Fragen” von 14jährigen hier rein? Woher kommt diese Schwemme an sich meinen ritzen zu müssenden Teenies? Woher diese “Null Bock auf garnichts – alles ********-Einstellung” bei vielen?
Und ich möchte mich wahrlich nicht als fehlerlose Übermutter darstellen – ganz im Gegenteil! Auch habe ich nie meine ganze Zeit ausschliesslich auf mein Kind fokussiert. Es gab bei uns auch nie grosse finanzielle Mittel – also kommt mir bitte nicht mit irgendeinem totschlagenden Argument von “Unterschichten” (ich HASSE dieses menschenverachtende Wort)