Hallo ihr Lieben!
Ich brauche dringend eure Hilfe, denn ich habe morgen 11 Uhr einen Termin beim Arbeitsamt!
Folgendes ist Tatbestand:
Ich möchte gern als Tagesmutter arbeiten und dafür bestehen auch gute Chancen der Auslastung!
Nur mein Sachbearbeiter vom Arbeitsamt ist davon nicht sehr begeistert, denn das würde bedeuten, daß ich von rechts wegen für alle Zeiten Unterstützung fordern könnte.
Auf der anderen Seite bedeutet es für mich eine Chance, da der Verdienst, nicht Gewinn von rechts wegen, besser ist als sonst wo in meiner Region und Anstellung machbar.
Der Punkt ist, daß der Lohn pro Stunde einer Tagesmutter sehr niedrig ist, dafür aber pro Kind eine hohe Pauschale für Kosten absetzbar ist und daher die Abzüge des Finanzamts mehr als gering sind, denn niemand hat im Monat bei 4 Kindern 1200 € an Kosten, vielleicht € 200 und daraus ergibt sich die Lukrativität, aber auch die Einstufung als nur Nebenbeschäftigung.
Denn bei einem Brutto – Gewinn von € 1800 ergäbe sich dann € 600 als Netto-Gewinn! Aber tatsächlich hätte ich € 1600 in der Tasche, bei einer Tätigkeit im Angestelltenverhältnis würde das etwa € 2000 entsprechen.
Jetzt hat man mir eine mit 75% geförderte Stelle in der Hausaufgabenbetreuung angeboten, mit einem zu organisierenden Kurs DaF was nicht uninteressant ist, aber auf Dauer keine Perspektive ist, da der Verein bei dem ich dann arbeiten soll, niemals in der Lage sein wird mich selbstständig zu bezahlen, das ließ die Leiterin durchblicken, also müßte auch hier das Arbeitsamt auf Dauer inverstieren, bzw ich würde bald wieder die Arbeit verlieren.
Als Tagesmutter könnte ich mir aber eine dauerhafte Selbstständigkeit aufbauen, die in wenigen Jahren (nach Ablauf des Zeitvertrags) nicht mehr so gefördert wird und dann wäre auch der Zug in dem Bereich Fuß zu fassen abgefahren, denn jetzt besteht Bedarf, der in 1 bis 2 Jahren nicht mehr so sehr besteht
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Warum zahlt das Arbeitsamt lieber einem Verein auf Jahre ca. € 760 als mir den Aufschlag auf € 600, der wahrscheinlich geringer als € 760 ausfallen würde?
Der Vertrag soll ein Zeitvertrag sein, bietet mir keinerlei Veto in Sachen Zeiteinteilung meiner Arbeitskraft und meines Urlaubs, ist mehr als schwammig, da keinerlei Aussage über Einsatzzeiten gemacht wird, keine Urlaubszeit, kein Urlaubsgeld, kein Vermerk meiner Tätigkeit als Kursleiterin.
Brutto – Verdienst € 880, d.h. etwa € 700 Netto, eher weniger.
Mein Lohn liegt unter meinem Arbeitslosenhilfesatz, dem Existenzminimum und kann bei null Veto ziemlich schlechte Auswirkungen auf zusätzlichen Verdienst haben, wenn man meine Arbeitszeit in den Vormittag legen möchte, da ich dann keine Tageskinder am Vormittag betreuen kann oder meine freie Zeit so zerflückt wird das ich keine Möglichkeit mehr habe.
Vom Grundsatz her gefällt mir die Arbeit dort und ich wollte sowieso zweigleisig fahren, nur eben unter anderen Vertragsbedingungen.
Muß ich diesen Vertrag so unterschreiben oder ist das rechtlich so nicht haltbar?
Das wäre moderne Sklaverei!
Ich bitte dringend um eure Stellungnahmen, am besten noch heute, wenn möglich mit Hinweis auf Gesetzestexte!
Vielen Dank!